Tretroller sind "Rudeltiere" - einer bleibt nie allein

Crussis Urban 3.4 - Do., 26.05.2016

Zweiter Test- und Veränderungsbericht über den Crussis Urban 3.4, den ich vor ein paar Wochen erworben habe.

 

Das Gut zu erst:

Alles was ich weiter unten in diesem heutigen Bericht bemängelt habe, ist bei den ab Mai 2016 ausgelieferten Tretrollern der Crussis Footbike bereits abgestellt.

 

 

Nachdem die ersten Fahrten mit dem Crussis Urban 3.4 zwar vielversprechende waren, stellte sich schnell heraus, da stimmt doch was nicht. Ich hatte ja bereits bei meinen ersten Testfahren festgestellt, dass der Roller sehr schwer ist und nur auf gerader Stecke oder bergab halbwegs zügig zu fahren ist. Ich schloss das im ersten Ansatz auf die verbauten Reifen/Schlauch-Kombination. Dies wollte ich zu den weiteren Tests ändern.

 

In der vergangenen Woche habe ich dann bei mir bereits vorhandene Reifen und Schläuche verbaut. Hierbei sollte dann versuchsweise vorne ein Schwalbe Marathon Racer und hinten ein Schwalbe Kojak zum Einsatz kommen. Beim Hinterrad ging es los. Da ich das Rad nun schon mal ausgebaut hatte, ließ ich es in der Hand drehen. In meinen Händen entstand ein ruckeliges Wackeln, das fühlte sich weder gut an, noch war es geräuschlos. Auch die nächsten Umdrehungen waren da nicht besser. Also was lag näher als sich die Lager in der Nabe näher anzuschauen.

 

Hier kann man nur sagen, es wurde nicht viel Material eingesetzt. Eine Metall-Abdeckschraube mit Lauffläche für die Kugeln und eine Kontermutter an jeder Seite, das war alles. Kein Schutz gegen Staub, Dreck oder Feuchtigkeit ist in dieser Nabe vorhanden. Als ich mich dann innen in der Nabe mal umgesehen hatte, sah ich direkt die Kugeln in der inneren Laufschale liegen - ja ihr habt richtig gelesen - sie waren alle neben einem „Hauch“ von Fett direkt zu sehen. Jetzt wusste ich auch, warum ich dieses Handgefühl hatte und woher die Geräusche kamen. Noch ein, zwei längere Fahrten mit diesem Zustand hätte zwangsläufig zu Schäden an der Laufflächen in den Lagerschalen für die Kugeln in dieser Nabe gesorgt. Zu allen Überfluss waren für mein Gefühl die Lagerschalen auch noch zu fest angezogen. Also Kugeln raus, gesäubert, neues Fett und Kugeln rein und wieder zusammengesetzt. Mit dem richtigen Druck läuft die Nabe jetzt ohne Ruckeln und ohne Geräusche so vor sich hin.

 

Gerne hätte ich Bilder davon gemacht, aber in dem Entsetzten über das Gesehen, habe ich die Kamera nicht geholt. Da ich nicht davon ausging, dass dies nur hinter sein sollte, habe ich das gleiche Spiel so vorgefunden und wie oben auch dann am Vorderrad vollzogen.

 

Man kann von einer so aufgebauten Nabe keine Wunder erwarten oder einer Laufruhe wie bei eine hochwertigen Nabe, aber hier stimmt die Qualität der Nabe nicht zum Preis des Rollers.

 

Der erste Test nach dem Reifenumbau und der Lagerrenovierung auf einer längerer Tour war dann auch erfreulich. Der Roller rollt jetzt wesentlich besser dank der gefetteten Lagern und ohne die gelieferten Reifen, deren Markenname sich keiner merken muss. Nachteil, den ich mir mit den oben genannten Reifen und deren geringer Druchmesser eingehandelt habe war, dass ich noch öfter mit dem Trittbrett über kleine Kanten geschrammt bin.

 

Der nächste Test wird wohl mit etwas dickeren Reifen laufen. Die mitgelieferten Reifen, kommen nicht mehr drauf, die sind eine Zumutung. Nebeneffekt des Umbaus, der Roller wiegt jetzt ca. 10 kg, obwohl ich noch einen Flaschenhalter und anderer Griffe montiert habe.

 

Dieser Bericht ging vor ab an Crussis, die mir dann mitteilten, dass an den neue ausgelieferten Roller sowohl andere Naben als auch andere Reifen verbaut sind. Auch die nicht glücklichen Griffe wurden verändert.

 

In den folgenden Bildern könnt ihr dann die aktuelle ausgelieferte Ausstattung der Crussis Tretroller sehen.

Alle Modelle wurden verbessert. 

Crussis Urban 3.4 - 11.04.2016

Mergelland - Unterwegs im niederländischen Hügelland westlich von Aachen


Vor dieser Ausfahrt habe ich erst einmal die angekündigte Veränderung vorgenommen. Ich hatte ja noch aus einem Kauf im Vorjahr einen Satz Griffe mit Lenkerhörnchen der Firma Ergon im Keller. Diese habe ich vor der Fahrt gegen die Standardgriffe des Crussis ausgetauscht. Zur Sicherheit, damit ich bei Bedarf den Winkel noch verändern kann, habe ich ein Inbusschlüssel mitgenommen.

 

In diesem hügeligen Gelände, man glaubt es kaum, weil man landläufig meint, die Niederlande sind eben, war ich dann zügig unterwegs. Nach ca. 20 km wieder zu Hause angekommen, hatte ich ca. 430 m Aufstieg und 430 m Abfahrten absolviert. Hierbei waren Strecken dabei, bei denen ich ohne große Dazutun auf ca. 45 km/h kam, auf der anderen Seite musste ich man einen kurzen Anstieg dann zu Fuß erledigen. Hier zeigte sich die bereits gemachten Erfahrungen erneut. Der Roller läuft auf ebener Strecke und bergab sehr gut und leichtläufig. Bergauf sind sowohl die doch recht groben Reifen und das Gewicht nicht der Freund des Fahrers oder der Fahrerin.

 

Als nächster Schritt wird wohl mal der Tausch der Reifen vor dem nächsten Test sein. Dann kann man wirklich sagen, ob das eine Rolle spielt. Ich erinnere mich nur an den Mibo Geroy, der ja auch mit meiner Meinung nach dem schlechtesten, was Schwalbe auf dem Markt gebracht hat, ausgestattet war. Dieser Roller machte erst wirklich Spaß, nachdem ich die Reifen gegen Schwalbe Marathon Plus umgerüstet habe.

 

Ich bin gespannt, was diese Veränderung bringt. Ich hoffe, dass sich dann das ganze Fahrvergnügen, was dieser Roller eigentlich verspricht, bei mir einstellt. Leider habe ich das bisher noch nicht. 

Crussis Urban 3.4 - Do., 07.04.2016

Crussis Urban 3.4 - An der Ahrmündung

An Rhein und Ahr vorbei


Am vergangenen Donnerstag war ich mal wieder in Remagen. Ich hatte meinen neuen Crussis-Urban 3.4 dabei und wollte hier am Rhein und an der Ahr vorbei den Roller mal auf ebenen Wegen ausprobieren.

 

Bei trockenem, sonnigen Wetter stand einer schönen Fahrt auf dem Rheinradweg Richtung Süden nichts entgegen. Wie bereits vorher mal erwähnt, auf ebenen Strecken spielt dieser Roller seine Vorteile aus. Der ca. 5 cm längere Radstand im Vergleich zum Tour 2 oder 3 von Kostka macht sich da bemerkbar, obwohl der Crussis eine gerade Gabel hat. Aber leicht Bodenwellen oder Wurzel, die nur ein wenig die Teerdecke gehoben haben muss man beachten. Hier setzt der Crussis leicht auf. Das hatte ich ja schon beim ersten Test erfahren. Man muss noch mehr auf den Boden achten wie bei meinen anderen Rollern, sonst kratzt eines der Rohre am Asphalt. Was mich positiv der stand hat, dass ich den Eindruck habe, die Reifen laufen auf sandgebundenen Wegen besser als auf Asphalt. Vielleicht ist das aber nur ein Eindruck, den ich so nicht wissenschaftlich belegen kann.


Vor dieser Fahrt hatte ich den Lenkervorbau und den Lenker etwas verändert, da ich mich im Auslieferungszustand nicht wohlgefühlt habe. Das gleiche hatte ich aber auch beim Mibo Geroy. Ich habe also den Vorbau negativ gesetzt und den Lenker etwas gedreht. Diese Position kam mir bei dieser Fahrt schon sehr entgegen. Leider habe ich noch immer kein optimales Handgefühl an den Lenkergriffen. Mir sind die standardmäßig verbauten normalen Griffe zu gering im Durchmesser. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich seit Jahren mit Griffen von Ergon oder SQLab fahre. Ich habe noch einen Satz im Keller, der muss von der nächsten Fahrt dann moniert werden.

 

Als Fazit kann ich nur sagen, ich fühle mich mit dem Roller auf ebenem Terrain sehr wohl, nachdem ich kleine Veränderungen vorgenommen habe. Bei langen Steigungen wie ich sie bei meiner ersten Tour hatte tue ich mich mit dem 10,8 kg-Teil noch schwer - im wahrsten Sinne des Wortes.

Erste Fahrten mit meinem neuen Crussis Urban 3.4

Montag, 04.04.2016

Am Mittwoch der vergangenen Woche war es dann endlich so weit. Das Wetter besserte sich im Lauf des Tages zusehends, so dass ab Mittag die Straßen und Wege trocken waren und ich zur ersten Fahrt mit dem neuen Tretroller aufgebrochen bin. 

 

Vorher hatte ich noch ein paar Eckdaten dieses Crussis Urban 3.4 notiert, die ich vom vorliegenden Tretroller abgemessen habe und hier wiedergeben:

 

Gewicht: 10,8 kg
Tretbretthöhe vom Boden: 7,0 cm
Bodenfreiheit: 5,0 cm
Gesamtlänge: 173 cm
Lenkerhöhe: 96 cm
Nabenbreite: 100 mm vorne und hinten
Trittbrettbreite: vorne   hinten
Vorbau: x Grad, zeigt nach oben,
Bremsen: gut eingestellt
Räder: sauber und ohne Schlag eingespeicht
Reifen: wurden mit 4 bar aufgepumpt

 

Soweit die Eckdaten vor dem Start. Ich hatte den Eindruck, dass die Naben ein paar hundert Meter Strecke brauchten, bis sie leichter liefen als zu Anfang. Aber dies ist ein rein subjektives Gefühl, was wohl auch in der Natur der Sache liegt, dass das Fett und die Lager erst ein Mal ein wenig Temperatur braucht, um leichtläufig zu werden.

Auf meiner Strecke wechsele ich am Ende der Straße mit einem kleinen Rechtsschwenk über einen abgeflachten Randstein auf den Fahrradstreifen, der parallel zu Straße verläuft. Meine leichte Schräglage kommentierte das rechte Rohr unter dem Trittbrett mit einem leichten Kratzen. Das war mir an dieser Stelle und bei der geringen Kurvenlage noch mit keinem meiner Roller passiert.


Der Roller läuft auf gerader Strecke und im Gefälle hervorragende. Auch bei höhere Geschwindigkeiten von über 40 km/h bergab innerorts lag der Roller gut auf der Straße. Lediglich die Bergauffahrten fand ich etwas mühsam. Dies kann unter anderem an meiner momentanen Kondition liegen. Auf der anderen Seite wollen die oben erwähnten 10,8 kg aber auch den Berg herauf getreten werden. 

 

Der Roller hat ja ein richtiges Trittbrett. Dies ist nach vorne und hinten gebogen. Bei der Standardeinstellung von Lenker und Vorbau und bei meiner Körpergröße von 190 cm und einer Schuhgröße 47 fühlte ich mich auf dem Trittbrett wohl. Der Fuß wurde vorne durch die Abwinklung des Trittbretts gut unterstützt, nach hinten blieb aber auch noch genügend Freiraum. Ich fühlte mich nicht beengt hatte aber auch nicht übermäßig viel Platz, so dass man sich verloren auf dem Trittbrett vorkommt. Das Trittbrett hat die nötige Griffigkeit, ohne aber der Fuß zu stark zu Fixieren, dass man nicht richtig raus drehen kann. Diese Konstruktion beim Crussis Urban 3.4 finde ich gelungener als eingebaute Krallen bei anderen Rollerherstellern.

 

Die verbauten Reifen des tschechischen Herstellers Rubena haben mich überrascht. Sie laufen gut mit den oben erwähnten 4 bar Druck. Ich werde jetzt den Druck mal auf 3,5 bar senken, da ich fand, bei unebenen Boden und Pflaster waren sie zu hart. Nach ein paar weiteren Fahrten werde ich auch mal anderer Reifen testen und dann wieder berichten. Auch meine Befürchtungen, dass die Ventile zu kurz aus der Felge ragen, haben sich nicht bestätigt. Die Schläuche ließen sich ohne Probleme mit den nötigen Druck befüllen. Hierzu habe ich eine Standpumpe mit Manometer benutzt. Nach der ersten Fahrt kann ich natürlich auch nichts über die Pannensicherheit der verbauten Reifen sagen. Mal sehen, ob ich weiterhin ohne Plattfuß unterwegs sein kann.

 

Für die Zukunft hat Crussis foot bikes ja angekündigt, die Roller mit Schwalbe BigAppel Reifen auszustatten. Für den Stadtroller, als das der Crussis Urban antritt, halte ich es für eine gute Wahl.

 

Alles in Allem macht dieser Roller einen großen Spaß und man fällt auf. Auf meiner ersten Fahrt habe ich bewusst an mancher Stelle angehalten und auf die Reaktionen der Passanten auf mein leuchtend gelbes/rotes "Teil" gewartet. Der Roller fällt auf, und es entwickelten sich nette Gespräche und sogar eine Verabredung zu einer Probefahrt in dieser Woche.

 

Für den Preis von 399,00 Euro bekommt man einen schicken Roller, der auffällt, gut läuft, in der Ausstattung (siehe Thema Reifen) noch etwas bessert werden kann. 

 

 

Kleine Anmerkung am Rande:
Meine Erfahrung zeigt aber auch, dass nicht immer bekannte Markennamen verbaut werden müssen um ein gutes Produkt zusammenzustellen. Mir ist es mittlerweile lieber, dass ein hochwertiges Produkt einer nicht so verbreiteten Firma verbaut ist, als ein Billigsegmentprodukt einer bekannten Marke. 

 

Hier nenne ich nur als Beispiel aus der vergangenen Zeit: Bei meinem Mibo Geroy, den ich von zwei Jahren für ca. 470,00 Euro gekauft habe, waren standardmäßig Markenreifen der Firma Schwalbe montiert. Die verbauten RoadCruiser sind mit das absolut günstigste, was Schwalbe herstellt. Sie liefen meiner Meinung nach ähnlich rund wie ein "Traktor-Reifen". Das Fahren mit diesem Roller machte so gar keinen Spaß. Nach der ersten Woche habe ich dann auf Schwalbe Marathon Plus bzw. später Marathon Race umgestellt, der Roller läuft seit dem leicht und einwandfrei. Ich komme ohne große Mühe wohin ich will. Also 10,00 Euro mehr pro Rad machen sich bei Tretrollern bemerkbar und sind gut investiert in die Zufriedenheit der Kunden. Mir ist auch bekannt, dass alle knallhart kalkulieren müssen, aber zufriedenen Kunden, die mit der Standardausstattung direkt gut zurecht kommen, sind ein Potential, dass man pflegen sollte. 

 

Eine andere Möglichkeit für ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer ist ein Baukastenprinzip. Hier sind Hersteller und Händler gefragt, drüber nachzudenken. Ich würde begrüßen, wenn man Rahmen, Gabel und Laufräder einzeln bei den Tretrollerherstellern kaufen könnte, da die meisten erfahrenen Tretrollerfahrer sowieso an ihren Rollern schrauben.

Crussis Urban 3.4 2016 - Eine neuer Roller ist fällig

Crussis Urban 3.4

- ist da, aber bei dem Regen möchte ich ihn nicht rauslassen

 

Als ich Anfang März 2016 durch einen Tretrollerinterressente, der sich über meine Seite meldete, von dem Tretrollerhersteller Crussis erfuhr, habe ich mich auf die Suche gemacht, über diesen Hersteller etwas herauszufinden.

 

 

Die Suche ergab im ersten Ansatz nicht viel. Eine Internetseite, die auf den ersten Blick suggerierte, man wäre vielleicht die deutsche Vertretung, hat auf meine Anfrage noch nicht einmal reagiert. Andere deutsche Händler haben zwar den Namen auf Ihrer Internetseite, aber der Link bleibt dann leer.

 

Irgendwann bin ich dann auf eine tschechische Seite der Firma Crussis gestoßen. Hier entstand ein sehr freundlicher Mail-Kontakt mit dem Sales Manager Frantisek Bialek. Der Roller ist jetzt da und wartet auf seinen ersten Test. Bei dem schlechten Wetter fahre ich aber lieber noch mit meinen anderen Rollern. Ich möchte die erst Fahrt dann schon bei trockener Straße und vielleicht ein paar Sonnenstrahlen machen. Aber wettertechnisch geht es ja jetzt nach Ostern wohl bergauf. Über den Aufbau habe ich ja bereits berichtet. Über die ersten Fahrerlebnisse berichte ich dann.

 

Da bisher noch nicht viel im Tretrollerforum von runnersworld über diesen Hersteller zu finden ist, werden ich dann meine Eindrücke schildern. 

 

Ich versuche mich dann auch einmal an einen Testbericht, der aber besitmmt nicht so fundiert und ausführlich sein wird, wie andere vorhandene Bericht.

 

Also ich bin gespannt, wie ein Flitzebogen wie mein gelbes "Spielzeug" sich auf Straße und Wegen verhält. Als ich ihn aufgebaut habe, kam meine sonst Tretroller gegenüber etwas neutrale Frau nach Hause, stellte sich den Roller, der in einem Ständer stand. Ihre erste Reaktion war, das fühlt sich ja klasse an. Vielleicht dreht sie dann gelegtentlich eine Rund mehr mit mir - ich bin gespannt.

MIBO Geroy

Rudi's Neuer - 2014

Nachdem ich im Spät-Sommer 2013 den Mibo Geroy einer netten Tretrollerfahrerin aus Ostwestfalen gesehen und gefahren bin, stand eigentlich fest:
Dieser Roller wird der nächste sein.
Er hat ein sehr tiefes Trittbrett, fast wie ein Rennroller, ist formschön, filigran und hat von Hause aus eine solide Ausstattung.



 

Nach den ersten Testfahrten habe ich ihm dann andere leichtlaufende Reifen gegönnt, weil die montierten Standardreifen das rollverhalten eines Traktorreifen hatten, obwohl sie von einem großen deutschen Markenhersteller waren.

 

Ich habe trotz meiner Körperlänge den Vorbau nach unten gestellt, was meiner Fahrhaltung entgegen kommt.

 

Dieser Roller macht sehr viel Spaß und ich bereue den Kauf nicht, obwohl ich mich über die "schei... Reifen" geärgert habe. Für den Preis sollte das Komplettpaket stimmen.

 

In der Zwischenzeit habe ich mich an das Einspeichen von Laufrädern gegeben. So entstand ein zweiten Laufradsatz mit dicken Stollenreifen aus dem Mountenbike-Bereich. Diese nutze ich wenn ich auf gemischten Wegen unterwegs bin.

Auf die Montage der mitgelieferten Schutzbleche habe ich bei diesem Roller verzichtet, da ich den Tretroller zurzeit nicht bei Schmuddelwett nutze. Da steige ich auf den oben erwähnten blaue Tretroller um, wenns denn sein muss.

Geländerroller - Alu-Latz mit Federgabel 26" Rad - Foto: Alu-Latz-Design - Kleinblittersdorf

Der Geländeroller - Alu-Latz - Prototyp

Seit dem Frühjahr 2012 haben wir einen geländetauglichen Tretroller mit Federgaben und vorne 26"-Rad. Dieser Roller eignet sich auch hervorragend für meine Fahrten zur Arbeit, durch die Stadt und bei Kopfsteinpflaster, da er auch einen höheren Abstand des Trettbrett vom Boden hat.

Dieser Roller reizt mich dazu, ihn zum E-Roller umzubauen. Mal sehen, wann ich dazu komme, bzw. wann ich das nötige "Kleingeld" dazu habe.

 

 

 

Alu-Latz Roller mit beeon-Umrüstsatz

E-Tretroller - Prototyp

Wie beireits seit einiger Zeit angedacht ist er jetzt fahrbereit, der E-Tretroller mit beeon-Antrieb

Der Tretroller mit Elektrounterstützung bestand ersten Testfahrten.


Als ich vor ein paar Monaten bei der Suche nach Umbausätzen für E-Bikes auf die Internetseite der Firma beeon -  www.beeon.at – traf, war ich sofort von dem Konzept dieses Umbausatzes begeistert. Der Entschluss reift einen meiner Tretroller mit einem solchen Umrüstsatz aufzuwerten.
Die erste Kontaktaufnahme mit Stefan Gross von beeon war so positiv, dass daraus mehrere nette Mail und Telefonate entstanden, in dem wir das Für und Wider von Einbau vorne oder hinten auseinanderflückten. Wir beide zu der Auffassung, aus eine Gewichtsverteilung, die beste Lösung wäre. Akkusatz in der wunderschönen Ortlieb-Lenkradtasche, die Standardmäßig für Akku und Steuergerät vom ihm verwendet wird sollte vorne sein. Der Antrieb sollte dann über das 20" Hinterrad erfolgen.

Ich hatte meinen Alu-Latz-Prototyp Tretroller für diese Aktion vorgesehen. Er hat vorne ein 26" Industielager gelagertes Rad in einer Federgabel und hinten ein normales 20" Rad mit 100 mm Industrielager-Nabe.

Für Anfang August war der Umbau geplant. Da ich die Firma beeon selber kennenlernen wollte und sowie eine Urlaub in Süddeutschland und/oder Österreich geplant anstand, habe ich mit Stefan Gross aus Graz zum Umbau bei ihm vor Ort verabredet. Wir hatten sofort einen guten Draht zu einander und der Prototyp eines großen Tretrollers mit E-Antrieb wurde hergerichtet.

Danke des genialen Konzepts ist die Umrüstung zum E-Tretroller in ca. einer guten halben Stunde zu bewältigen.
Die Arbeitsschritte im Einzelnen:
Altes Rad ausbauen,
neues Rad einbauen,
rechter Griff lösen und abziehen,
Gas-Hebel aufstecken,
Griff wieder befestigen,
Klick-Fix-Halterung für die Lenkradtasche montieren,
Kabelbau und Motorkabel zusammenstecken und mit Kabelbindern am Rahmen fixieren,
Ortlieb-Lenkradtasche an Klick-Fix-Halterung befestigern
Kabelbau an der Tasche anschließen,
einschalten und losfahren.

Auf den ersten Fahrten in leicht hügeligem Gelände habe ich dann meine ersten Erfahrungen mit der E-Unterstützung gemacht. Auf ebenen Wegen bin ich natürlich wie gewohnt ohne E-Unterstützung gefahren. Der Motor hat zwar eine etwas größeren Rollwiderstand als eine nicht angetriebene Achse, aber das trainiert. Meine normale Durchschnittsgeschwindigkeit konnte ich fast erreichen, obwohl der Roller ja jetzt ca. 5 kg schwerer ist. Nett wurde es, wenn es leicht bergan ging und das zusätzliche Gewicht einen etwas nach hinten zog. Ein kleiner Dreh am Gashebel und die Unterstützung setzte ein. Mit leichter Tretunterstützung habe ich so am Berg einige Tourenradfahrer mit offenem Mund hinter mich gelassen, da sie gar nicht erkennen konnten, dass ich einen kleinen Helfer von knapp 200 Watt in der Hinterachse hatte, weil das typische surren von einigen Motoren fehlt und auch das übliche Akkupack nicht zusehen ist. War schon ein toller Spaß.

Wo Licht ist ist auch Schatten. Ohne ein Versicherungskennzeichen ist meine Kombi aus Tretroller (Spielzeug nach der STVZO) und einem E-Antrieb im öffentlichen Straßenverkehr in Deutschland zurzeit nicht zulässig. In anderen Ländern der EU (z.B. Österreich und auch Belgien) ist das Fahren mit Hand-Gas bis 25 km/h befreit von der Versicherungspflicht.

 
Eckdaten des E-Tretrollers:
Motorleistung:       max. 250 Watt
Akkuspannung:     24,0 Volt

Reichweit:     über 30 km - getestete
Erläuterung: Im Mischbetrieb von Treten und Unterstützung in leicht hügeliges Gelände auf Wald-, Rad- und Feldwegen mit zum Teil längeren Anstiegen. Es lässt sich bestimmt bei etwas Training mit der Unterstützung moch Einiges mehr erreichen, wobei es immer vom Gelände und den zu überwindenden Höhenmetern abhängt.

Geschwindigkeit: ca. 20 km/h ohne Tretunterstützung auf ebener Strecke, aber ich finde es auch ermüdender ohne jeglich Bewegung auf dem Roller zu stehen, Treten entspannt den ganzen Körper und ist eine schöne fließende Bewegung.

 

Nicht mehr in meinem Bestand

Kostka Race - Rahem - Eigenaufbau

Rennroller - Kostka

Mein ersten Tretroller speziell für Rennen war ein Wettkampf-Roller auf Basis eines Kostka-RACE-Rahmens. Dieser Tretroller ist im Juni 2012 fertig geworden. Hier wurde sowohl vorhanden Teile von früheren Projekten, von meinem Rennrad das Campagnolo-Vorderrad und neue Teile diverser Hersteller/Händler verarbeitet.

 

Diesen Roller habe ich im Frühsommer 2014 in Deutschlands Norden verkauft.

 

Finnscoot - G4 - Jahrgang 2009

Der Einstiegsroller - Finnscoot G4

Der erster Tretroller hat einen Stahl-Rahmen. Im Normalfall fahre ich ihn im Sommer ohne Schutzbleche, die zur Standardausstattung gehören. Er lässt sich so auch besser im Auto transportieren, wenn man mal nicht von zu Hause aus wegfahren will.  Im Frühjahr und Herbst baue ich aber wieder mitSchutzbleche an. Anfangs habe ich für sportliche Fahrten (gelegentliche Rennen) vorne ein Campagnola-Felge von meinen Rennrad eingesetzt. Jetzt habe ich aber eine Alternative - siehe unten.

Dieser Roller wurde im Sommer 2015 an einen Tretrollereinsteiger aus der Region verkauft.

 

 

 

Rückblick

Rudi 1958 in Rott

Für ein anderes Projekt habe ich letztlich in alten Bildern gestöbert. Mir war seit langem bewusst, das ich früher auch leidenschaftlich Tretroller gefahren bin. Mir war aber völlig entfallen, dass ich bereits 1958 auf ein Bild gebannt wurde, was ich jetzt gefunden habe.

 

Diese Bild zeigt mich im Alter von ca. 5 Jahren am Grundstück meiner Oma und meiner Patentante mit einem Tretroller meiner ca. zehn Jahre älteren Cousinen, den ich ausgeliehen durfte. Mein Onkel hat mir seine Motorradkappe geliehen. So etwas trug man damals anstatt Helm.

 

In späteren Jahren bin in dann weiter Tretroller gefahren. Hierbei handelte es sich um einen Ballonroller. Hier gibt es aber leider keine Aufnahme von mir. Fotografieren war in der damiligen Zeit nicht so einfach wie heute, wo fast jeder jederzeit eine Kamera oder ein Telefon mit Kamera mit sich führt.

Aktuelles

Neue Bilder

Ich habe meine Galerie aktualisiert! Schaut euch meine Fahrzeuge an und seht, was ich auf meinen Touren erlebt habe.

Lust auf Trettrollerfahren?

Diese Webseiten soll Lust auf mehr machen. Wer einmal eine Probetour mit einem Tretroller machen will, kann sich bei mir melden.

 

Zurzeit stehen mehrere Tretroller der Firma Kostka zur Verfügung.

Tretroller-Bücher

 

Seit 2012 bzw. 2014 gibt es Bücher über das Thema von Jens Seemann und Jochen Sternal.

 

Diese Bücher können sie hier bestellen.

 

Verkauf von Tretroller der Marken Kostka, Mibo und anderen Alb-Roller - Winterlingen
Verkauf und Verleih von Tretroller der Marken Kostka, Mibo und anderen Coastroller - Munster
Verkauf und Verleih von Tretrollern der Marke Kostka Akteum - Remagen
IHRE ZUGHUNDESCHULE  -  Dogscooting, Bikejöring, CaniCross, Dogtrekking oder sicheres Fahrrad/Roller fahren mit Hund für Aachen - Stolberg und die Nordeifel Zughundezentrum - Stolberg/Rhld.
Crussis Tretroller - 182 00 Praha 8 - Březiněves Tretroller sofort vom Hersteller Crussis footbikes - Aktiv - Urban - Cross - Road
Laaber bei Regensburg